Modedesign & Marken : Mode. Vom 18. bis 20. jahrhundert

Mode. Vom 18. bis 20. jahrhundert

EUR 6,99


Modegeschichte im Clutch-Format - Dieser kleine modische Zeitführer ist in vier Teile aufgeteilt. Gestartet wird jeder Teil mit einer kurzen Übersicht der verschiedenen Epochen. Kompakt werden die politischen und praktischen Hintergründe der jeweiligen Kleidung beleuchtet und verschiedene Strömungen betrachtet. Der Inhalt reicht von der Robe à la française bis zu einem Holzkleid Yohji Yamamotos. Dazwischen befinden sich wunderschöne Musselin- und Reitkleider aus der Zeit Jane Austens, Morgenröcke und Abendkleider aus der Zeit Charlotte Brontës und Tageskleider und Tenniskostüme aus der Zeit Oscar Wildes. Dann gelangt man auch schon zur signifikanten Epoche des Frauenbefreiers Paul Poiret, der großen Coco Chanel und der wundervollen Madeleinne Vionnet. Beleuchtet werden natürlich auch Christian Dior und der New Look, die verrückten Sechziger, und ehe man sich s versieht ist man in den Neunzigern angelangt und fragt sich, wie man sich so schnell dem Ende nähern konnte. Dadurch, dass das Buch auch Accessoires und Detaildarstellungen abbildet, erhält man einen noch umfassenderen Eindruck der Mode der jeweiligen Epoche. So bekommen auch die verschiedenen Materialien und Verzierungen ihren großen Auftritt. Auch die Konzentration auf japanische Designer am Ende des Buches ist sehr erfreulich, da meiner Meinung nach diese sehr experimentellen Entwürfe oft viel zu knapp behandelt werden. Aber von einer Kostümausstellung in Kyoto ist letztlich auch nichts anderes zu erwarten. Auf jeden Fall ist das Buch sehr visuell - wer kostümwissenschaftliche Abhandlungen erwartet, der sollte sich lieber anderweitig umsehen. Aber ich persönlich empfinde es als sehr erfrischend, dass man anhand von Bildmaterial und nicht anhand von Beschreibungen die Epochen nähergebracht bekommt. Denn letztlich ist Mode etwas, das man trägt und weniger etwas, worüber man redet. Natürlich ist der Band nicht so umfassend wie sein größerer Bruder (der scheinbar nicht mehr aufgelegt wird), dafür aber um vieles handlicher.

Klein und fein. - Das kleine Büchlein mit seinem handlichen Format ist ein kleines Prachtstück und für jene, die die erweiterte Ausgabe nicht kennen, sehr informativ und volkommend ausreichend. Auf 199 Seiten präsentiert das Kyoto Museum seine historische Modesammlung. Nach dem Vorwort werden in chronologischer Abfolge die schönsten Kostüme der Sammlung präsentiert. Ab und zu finden sich auch Herrenkostüme darünter. Auch Accessoires sind darunter vertreten: Unterwäsche, Taschen, Schuhe, Kopfbedeckung. Begleitet werden die Kleidungsstücke auch von alten Photographien, berühmten Gemälden und Originalentwürfen, um Leser die jeweilige Epoche nahe zu bringen. Zu jeder Epoche gibt es für eine solch komprimierte Ausgabe eine mehr als gelungene Einleitung. Zeitlich setzt die Sammlung mit französischem Rokoko (Madame Pompadour) ein und leitet über zu Empire, Biedermeier, viktorianischer Mode und Belle Epoque und mündet letztendlich im 20. Jahrhundert. In einer komprimierter, aber gelungenen Weise werden hier die wichtigsten Modedesigner mit meistens 1 Stück vertreten: Mario Furtuny, Coco Chanel, Madame Vionnet, Christian Dior, YSL, Lanvin, Pierre Cardin, Paco Rabanne. Andres Courrege, Rudi Gernreich, Vivienne Westwood, Issey Miyake, Yunia Watanabe, Rei Kawakubo, Thierry Mugler, Jean Paul Gaultier usw. Zu jedem Foto gibt es eine Beschreibung des Kleidungstücks (Material, teilweise Ausführung) und Hintergrundsinformationen zu jeweiligem Designer.Dieses Buch ist eine Bereicherung für alle modeinteressierete Menschen. Brilliante Fotos und für ein Büchlein mit relativ wenig seiten auch zahlreich abgebildeten Details, so dass die Schnittführung, Material und Details wie Stickereien, Verzierungen etc. haptisch sehr gut zur Geltung kommen und ein lebendiger Eindruck vermittlet wird. Fast ein lächerlicher Preis für solche Qualität.Wer natürlich eine wissenschaftliche kulturgeschichtliche Arbeit erweitert ist mit diesem Buch nicht gut beraten. Es ist ein prachtvoller Bildband, der uns die Modegeschichte der vergangenen Jahrhunderte deutlich vor Augen bringt und uns als Quelle der Inspiration dienen kann, ein wahrer Augenschmaus! Und btte, das Buch umfasst nicht die gesamte Modeepoche von 18-20. Jahrhundert, sondern präsentiert die KLeidungsstücke Kyoto-Sammlung! Ich besitze bereits die erweiterte Ausgabe (733 Seiten) dieses Exemplars mit dem Titel FASHION . Die Sammlung des Kyoto Costume Institute. Eine Modegeschichte vom 18. bis 20. Jahrhundert. Ich empfehle diese Buch jedem, der an Kostümgeschichte und am Handwerk Schneiderkunst interessiert ist.

viel Infos,gut Fotos - Also ich finde das Buch ganz gut,da ncht nur viele Illustrationen drin sind,sondern auch einige Hintergrundinformationen.Es ist nicht so wahnsinnig toll,aber es ist das erste Mode-Buch,dass ich mir gekauft habe!




Mode. Vom 18. bis 20. jahrhundert